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Seelenflüstern
- Ablauf eines Tiergesprächs
1.
Klärung der Ziele
Im ersten Schritt wird geklärt, welche Ziele mit dem
Tiergespräch verfolgt werden. Mögliche Ziele sind beispielsweise:
- Das Tier besser kennen lernen, seine Ansichten, Meinungen,
Präferenzen etc.
- Herausfinden von Wünschen, die das Tier an Frauchen oder Herrchen
hat
- Hineinspüren in die Befindlichkeit des Tieres
- Klärung der Ursachen eines Problemverhaltens
Bei Bedarf kann die Klärung der Ziele gemeinsam mit mir erfolgen. 2. Formulierung von
Fragen Es werden nun konkrete Fragen an das Tier formuliert. Dies
geschieht wieder durch den Besitzer / die Besitzerin selbst oder mit
Unterstützung durch mich. Mögliche Fragen an das Tier sind z.B.:
- Was frisst Du am liebsten?
- Was macht Dir Spaß?
- Warum zeigst Du das oder jenes Verhalten? z.B. Warum bellst Du in der Dunkelheit Menschen auf der Straße an?
- Wie geht es Dir, wie fühlst Du Dich in dieser oder jener Situation?
z.B. Wie fühlt sich der Sattel auf Deinem Rücken an? Mit dem Gewicht
des Reiters und ohne, im Stand, in den verschiedenen Gangarten?
- Wovon träumst Du?
- Was würdest Du Dir von Frauchen / Herrchen wünschen?
- Was möchtest Du Deinem Frauchen / Herrchen sagen?
- Was würdest Du in Deinem Zuhause ändern?
3. Gespräch Aus der Ferne: Mit Hilfe eines Fotos oder
über Haare des Tieres nehme ich Kontakt auf und stelle die Fragen. Die
Antworten werden in einem Gesprächsprotokoll notiert, das dem Besitzer /
der Besitzerin per Mail, Fax oder Post übermittelt wird. Das Foto bzw.
die Haare dienen mir dazu, leichter Kontakt aufnehmen zu können. Sie
stellen sozusagen eine Brücke zwischen mir und dem Tier her. Persönlich:
Gerne führe ich Tiergespräche auch persönlich in meiner Praxis oder im
Zuhause des Tieres durch. Ihr Vorteil ist dabei, sofort nachfragen zu
können, auf die Antworten Ihres Tieres direkt reagieren zu können. 4.
Gesprächsprotokoll, Nachbesprechung Im Fall eines Tiergesprächs
aus der Ferne, wird das Gesprächsprotokoll zugesandt. Auf Wunsch findet
anschließend eine telefonische oder persönliche Besprechung der
Eindrücke und Gefühle, die mir im Gespräch vermittelt wurden, statt.
Der Besitzer / die Besitzerin hat auch noch die Möglichkeit, beim Tier
nachzufragen, um Antworten zu klären. 5. Begleitung Im Falle
der Bearbeitung eines Problemverhaltens oder anderen längeren Prozessen empfehle ich eine
längerfristige Begleitung. Das Tier wird dabei von mir in bestimmten Abständen über den
Ist-Zustand befragt und somit ist es möglich, den Fortschritt zu
dokumentieren und auf die sich ändernden Bedürfnisse des Tieres
einzugehen. Ich stelle keine Diagnosen, sondern gebe
ausschließlich das weiter, was von den Tieren kommt - Gefühle, Aussagen,
Bilder... Ein Tiergespräch ersetzt keinen Besuch beim Tierarzt! Es ist
lediglich ein Zugang zur Erlebens- und Gefühlswelt der Tiere.
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