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Jane Goodall |
Seelenflüstern - Jane Goodall
Auf der Seite des Jane Goodall Instituts-Austria finden Sie unter anderem viele interessante Informationen zu Projekten zum Schutz der Menschenaffen, Infos zu Patenschaften für Schimpansen, sowie aktuelle Vortragstermine von Jane Goodall in Europa und weltweit. Mit freundlicher Genehmigung des Jane Goodall Instituts-Austria können Sie hier den Vortrag von Jane Goodall am 9.10.2006 in Linz als PDF-Datei herunterladen.
Der nachfolgende Text basiert auf dem Artikel Jane Goodall. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Quellenangaben siehe unten Jane Goodall (* 3. April 1934 in London) ist eine britische Verhaltensforscherin. Sie untersucht seit 1960 das Verhalten von Schimpansen im Gombe Stream National Park in Tansania. Goodall ist neben Dian Fossey (Gorillas) und Biruté Galdikas (Orang-Utans) eine von drei Frauen, die auf Anregung des Paläontologen Louis Leakey Anfang der 1960er-Jahre Langzeitstudien über Menschenaffen begannen. Leakey hoffte, von diesen Verhaltensbeobachtungen Rückschlüsse auf das Verhalten der Vormenschen ziehen zu können. Obwohl Goodall vor ihren Verhaltensbeobachtungen nicht studiert hatte, durfte sie sich in Anerkennung ihrer außergewöhnlich ertragreichen Verhaltensbeobachtungen und einer höchst selten erteilten Ausnahmegenehmigung bereits ab 1962 an der Universität Cambridge zur Promotion einschreiben, die sie 1965 mit Erfolg abschloss. Viele Erkenntnisse über Schimpansen sind auf Jane Goodalls Arbeiten zurückzuführen. Sie entdeckte, dass Schimpansen Werkzeuge benutzen: einerseits Zweige, mit denen sie Termiten aus Löchern angeln, andererseits Steine, die sie als Hammer und Amboss benutzen, um Nussschalen zu sprengen. Ferner fand sie heraus, dass Schimpansen auch Fleisch fressen und sogar gemeinschaftlich auf die Jagd nach anderen Affenarten gehen, und auch Krieg gegeneinander führen. Ihre Arbeit hat dazu beigetragen, die Bonobos von den Schimpansen abzugrenzen. Goodall war eine der ersten Forscherinnen, die den von ihr beobachteten Tieren keine Nummern, sondern Namen gab. Diese Praxis stieß damals in der wissenschaftlichen Gemeinde auf Ablehnung, weil dadurch angeblich die Objektivität verloren ging - und nicht zuletzt auch deshalb, weil Jane Goodall zuvor nur als Sekretärin und Kellnerin gearbeitet hatte. Inzwischen sind viele Wissenschaftler Goodalls Beispiel gefolgt. 1991 gründete Goodall mit Kindern in Tansania die Aktion "Roots & Shoots" (englisch für Wurzeln und Schösslinge, aber auch Wurzeln und Sprösslinge), die inzwischen bereits in über 40 Ländern aufgegriffen wurde. In Roots & Shoots-Gruppen entwickeln Kinder eigene Ideen und kleine Projekte im Bereich Natur- und Umweltschutz, um so zur Verbesserung des Lebens auf der Erde beizutragen. Heute setzt sich Goodall außerdem im Great Ape Project für bestimmte Rechte der großen Menschenaffen ein, die den Menschenrechten ähnlich sind. Seit 2002 ist sie Friedensbotschafterin der UNO.
Bildquellen:
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