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Seelenflüstern - Praxis-Beispiele

Gespräch mit einer Hornisse 

  1. Was kannst/willst Du mich lehren?
    Über Deine Ängste hinwegzukommen. Techniken für Phobie-Bewältigung zu lernen.
     
  2. Was liebst Du an Deinem Leben?
    Das Fliegen!
    Alles von oben zu betrachten. Man hat so schön den Blick für das große Ganze. Einen großen Batzen Marmelade. Dort herum zu treten und zu essen.
     
  3. Wer sind Deine Freunde?
    [Ich sehe ein Bild mehrerer anderer Hornissen. Ich spüre keine besondere Sentimentalität den anderen Hornissen gegenüber. Es gibt kein Kuscheln, die Liebe zu den anderen Hornissen fühlt sich anders an als bei uns Menschen.] Es ist einfach. Liebe ist einfach (eine Form von Energie).
     
  4. Tut Dir ein Mensch leid, wenn Du ihn stichst?
    Nein, es ist, wie es ist! Ich steche ihn einfach und er lernt etwas. Es gehört zum großen Ganzen und ist gut so, wie es ist.
     
  5. Wovor hat Du Angst?
    Fliegenklatschen. Dann verletzt zu sein und am Boden zu liegen. Aber keine wirkliche Angst, wie ihr Menschen sie kennt.
  6. Hast Du eine Art Überlebenswillen?
    [Ich fühle, wie die Lebensenergie durch sie durch strömt. Die Energie trägt sie einfach so weiter, dass sie dann tut, wozu sie bestimmt ist.]
  7. Warst Du schon einmal als etwas anderes inkarniert?
    [Ich sehe andere Insekten, u.a. eine Heuschrecke]
     
  8. Warst Du lieber eine Heuschrecke, als eine Hornisse?
    Es gibt kein lieber. Ich war immer ein Rädchen im Gefüge. Es ist gut so, wie es ist.
  9. Was macht Dich traurig?
    Umweltverschmutzung. Ihr Menschen verhaltet Euch nicht gut. [Ich erwidere: "Aber ich denke, es ist alles gut so, wie es ist?"] Weil Ihr die Wahl habt. Und Ihr trefft die Wahl, die für uns alle Konsequenzen hat. Es wendet sich alles zum Guten - eines Tages. Aber Ihr zerstört ein Paradies - und das ist einfach traurig. Wie ein Mensch, der Krebs bekommt, weil er nicht so lebt, wie er sollte. Der Krebs bringt ihn auf den für ihn richtigen Weg zurück, auch wenn es den Tod des Menschen bedeutet. Aber das bedeutet Schmerz. Ihr braucht den Schmerz, um zu lernen - und wir alle tragen ihn mit!
     
  10. Was magst Du an Deiner Umgebung? Was würdest Du an Deiner Umgebung ändern?
    Den Blick von oben. Rote Blumen. Menschen mit bunten Tischdecken, die im Garten essen.
    Mehr Grün, mehr Wiese. Besserer Lebensraum für alle Tiere. Weniger "kultivierte Landschaft".
     
  11. Was denkst Du über Menschen?
    Wie Riesenbabys, die nicht lernen wollen. Ihr seid groß (weil Ihr viel Einfluss, z.B. auf die Natur, habt). Aber Ihr seid wie Babys (in Bezug auf Eure Spiritualität).
     
  12. Was denkst Du über mich?
    Du trittst hin und her. Auf der Stelle. Du sollst durchstarten, machst aber immer wieder einen Rückzieher. Du solltest mehr so liegen, wie jetzt, am Boden, geerdet. Das tut Dir gut. Beachte das bei der Einrichtung Deiner Wohnung! Kinder, die am Boden spielen, tun das Richtige!
     
  13. Was rätst Du den Menschen?
    Sie sollen sich zurückbesinnen. Ein paar Tage in der Natur ohne alles. Und alles wieder entdecken. Wie soll man in einer Betonhölle LEBEN und den Bezug zur Natur wieder entdecken?
     
  14. Was ist meine Bestimmung?
    Sensitivität. Damit zurechtkommen und sie andere lehren! Du musst lernen "durchsichtiger" zu werden - feinstofflicher. Dass alles durch Dich durch geht Aber gleichzeitig fest in der Erde verankert.
     
  15. Was ist Deine eigene Bestimmung?
    Dir das alles mitzuteilen!
     
  16. Was habe ich noch nicht von Dir verstanden?
    Dass sich nur da bin, um zu helfen. Ich helfe Euch in Eurer Weiterentwicklung.
     
  17. Wie kann ich meine telepathischen Fähigkeiten verbessern?
    Schalte Dein Ego ab. Streife Deine Ängste ab. Du brauchst nichts zu beweisen, das hast  Du bereits! Das Spiel wird jetzt unterbrochen. Die Bänder getrennt. Du sollst jetzt einfach nur noch tun. Ohne Wenn und Aber.
     
  18. Wie sollte die Welt sein?
    Ein Paradies. Sie ist auch eines. Man muss es nur sehen. Das Paradies liegt hinter dem, was im Vordergrund steht. Das sind nur die Kulissen.
     
  19. Was ist für Dich der Unterschied zwischen Tier und Mensch?
    Wir sehen und wissen und sind im Hintergrund. Eure Aufgabe ist es, dieses Wissen in den Vordergrund, auf die Bühne, zu bringen.
     
  20. Was ist das Wichtigste im Leben?
    Zu erkennen. Erkenne Dich selbst. Erkenne andere. Erkenne, was wahr ist. Erkenne, was wichtig ist.
     
  21. Was möchtest Du noch sagen?
    Verbinde Dich öfter mit mir. Ich habe eine "Medizin", die Du brauchst.

Wien, Februar 2006

 

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